Alle Touchpoints perfekt orchestriert: Digital Experience Platform im Content Marketing

Überall, wo eine eine Marke im Web, auf Smartphones, Tablets und anderen digitalen Endgeräten auf ihre Zielgruppe trifft, findet ein Kundenerlebnis statt. Die Wahrnehmung dieser Digital Experience kann für den Kaufprozess entscheidend sein. Das Problem ist allerdings: Die Anzahl der Endgeräte wächst und die Liste der zu bespielenden Kommunikationskanäle und Touchpoints ist riesig. Umso schwieriger ist es für Unternehmen, mit ihren Produkten und Leistungen präsent zu sein.

Eine Digital Experience Platform (DXP) unterstützt Marketer dabei, ihre Inhalte personalisiert und in Echtzeit an allen digitalen Touchpoints entlang der Customer Journey zu platzieren. Gleichzeitig lassen sich diese Kontaktpunkte mit einer Digital Experience Platform über eine einzige Systemoberfläche gebündelt managen - das spart den Marketern enorm viel Zeit.

Brand Marketing hat sich verändert

Klassische Werbemaßnahmen haben ausgedient. Der Kunde hat genug von Bannern, blinkenden Anzeigen und auch in Google übergehen viele Google Ads, um zu den organischen Suchergebnissen zu gelangen. Laut einer Studie von Wordstream entfallen lediglich 3,17 Prozent aller Klicks auf Google Ads. Warum? Weil sich diese organischen Seiten ihre Google-Rankings durch hochwertigen Content verdient haben, indem sie den Usern einen echten Mehrwert liefern. Das erwarten die Kunden von ihren bevorzugten Brands auch. Daher geht der Trend hin zu mehr Content, um den User emotional zu erreichen und seine Herausforderungen zu lösen. Im besten Fall wird er auf Bedürfnisse aufmerksam, die er noch nicht als solche erkannt hat, und merkt, dass er ein bestimmtes Produkt haben möchte.

Seine Kaufentscheidung entwickelt sich über mehrere Touchpoints. Laut der Fachzeitschrift Werben & Verkaufen (W&V) benötigt ein Kunde im Durchschnitt 20 Berührungspunkte, bis er sich für eine Marke entscheidet. Im digitalen Zeitalter können das Websites, Social Media, Apps, Shops, Blogs, Bewertungsportale und viele andere Kanäle sein.

Da die Customer Journey heutzutage nicht mehr linear erfolgt, muss der User immer dort angesprochen werden, wo er sich gerade befindet - die exakte Verortung und passgenaue Bespielung ist für Marketer eine große Herausforderung. Erschwerend kommt hinzu, dass Marketingressourcen wie Mitarbeiter oder Budgets in Unternehmen nicht besonders stark wachsen, die Anzahl der Marketingkanäle hingegen schon. Das führt über kurz oder lang zu einer systematischen Überforderung.

Eine DXP löst komplexe Herausforderungen

Unter Einsatz einer DXP können Unternehmen ihre (potenziellen) Kunden zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort mit den richtigen Inhalten ansprechen. Manuell wäre die Umsetzung nicht zu bewältigen: Content muss nicht nur kanalspezifisch angepasst, sondern auch in Echtzeit an dem Touchpoint ausgespielt werden, an dem sich der Kunde befindet. Das ist aufgrund der Datenmassen mit einem klassischen Content-Management-System (CMS) heutzutage nicht mehr zu leisten. Ene DXP hingegen bringt alle nötigen Features mit, um dem Kunden eine optimale Customer Journey zu gewähren.

Sie schafft es nicht nur, alle digitalen Touchpoints zu orchestrieren und die Empfängergruppen schnellstmöglich zu erreichen - eine DXP liefert zudem einen überproportional großen Output in Relation zu den eher begrenzten Ressourcen in den Marketingabteilungen.

Dahinter steckt allerdings nicht der Sinn, alle Marketingtools zu ersetzen, die im Unternehmen genutzt werden. Vielmehr verbindet und integriert die DXP neue und vorhandene Systeme, um einen größtmöglichen Effekt zu erzielen. Das funktioniert getreu des typischen Plattform-Ansatzes: Da nicht mehr alle Tools und Kanäle gleichzeitig gesteuert werden können, bietet die DXP eine integrative Herangehensweise, mit deren Hilfe Marketer alle Tools und Touchpoints im Griff haben.

Was für eine DXP soll es sein?

Aufgrund der Aktualität der Thematik erscheinen immer mehr DXP-Anbieter auf der Bildfläche, die sich auf unterschiedliche Disziplinen spezialisiert haben. Für die Auswahl der geeigneten Plattform sollten Marketer sich zunächst die grundlegende Frage stellen: Wie gestalte ich meinen Arbeitsalltag effizienter? Das kann keine standardisierte Konzernlösung leisten, sondern nur eine eigens zugeschnittene, bedürfnisorientierte DXP.

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Topics: DXP, Content Marketing, Touchpoints

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